
Land gibt mehr Geld für Investitionen in Krankenhäuser
Zahlreiche Kliniken sind in Finanznöten, auch Insolvenzen gab es schon. In solchen Zeiten in die Infrastruktur zu investieren, ist nicht einfach. Wie das Land dabei unterstützt.
Mainz (dpa/lrs) -
Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt Krankenhäuser im Land in diesem Jahr mit etwas mehr Geld. Insgesamt gebe es eine Förderung in Höhe von 148,5 Millionen Euro, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz mit.
80,5 Millionen fließen für bauliche Investitionen, 68 Millionen Euro gibt es als Pauschalförderung in zwei Raten. Im Vorjahr waren es laut dem Ministerium 145,5 Millionen Euro gewesen.
Weiteres Geld kann den Angaben zufolge später hinzukommen, etwa aus dem Sondervermögen des Bundes, das das Land Rheinland-Pfalz mit Landesmitteln aufstockt. Hier seien über zwölf Jahre 133,7 Millionen Euro vorgesehen für Investitionen in Krankenhäuser etwa für Klima- und Hitzeschutz, energetische Sanierungen oder erste Ausstattungen für die geplanten Regiokliniken.
Mehrere Schwerpunkte
Die 80,5 Millionen Euro aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes verteilen sich in diesem Jahr auf 48 Klinikstandorte und 61 einzelne Maßnahmen.
Ein großes Projekt, das unterstützt wird, ist etwa der Neubau des Marienhaus Klinikums Hetzelstift in Neustadt an der Weinstraße. Neben Neu- und Umbauten wird diesmal Geld für Investitionen unter anderem in die psychiatrische Versorgung, in Pflegebereiche mit Intensivstationen oder in OP-Abteilungen gegeben.
dpa
Bild: Für die Krankenhäuser gibt es ein Investitionsprogramm für konkrete Maßnahmen und eine Pauschalförderung des Landes. (Archivfoto) | Soeren Stache/dpa
Aus der Region Koblenz immer aktuell mit TV Mittelrhein.















































