
Zahl der Verkehrstoten in Rheinland-Pfalz deutlich gestiegen
Erstmals seit Jahren sind landesweit wieder mehr Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Auch die Zahl der Verletzten nahm 2025 zu. Innenminister Ebling spricht von einem «klaren Alarmsignal».
Mainz (dpa/lrs) -
Etwas weniger Verkehrsunfälle, aber deutlich mehr Tote und Verletzte: Das ist die Bilanz für das vergangene Jahr in Rheinland-Pfalz. «Die aktuellen Zahlen sind ein klares Alarmsignal und zugleich ein Auftrag zum Handeln», sagte Innenminister Michael Ebling (SPD) in Mainz. Prävention und Kontrollen seien bereits verstärkt worden. Jetzt komme eine Social-Media-Kampagne dazu.
Insgesamt registrierte die Polizei 139.065 Unfälle (minus 0,5 Prozent). Das seien im Durchschnitt täglich rund 380, sagte Ebling. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten oder Toten stieg im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 14.106. Bei diesen Unfällen kamen 158 Menschen ums Leben, 28 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Schwerverletzten stieg um 4,4 Prozent auf 2.521, die der Leichtverletzten um 2,7 Prozent auf 15.128.
Ungewöhnlich viele Unfälle mit mehreren Toten
Unter den Unfällen waren außergewöhnlich viele mit mehreren Toten. So kamen bei elf Unfällen insgesamt 27 Menschen ums Leben. Ein bestimmter Grund lasse sich dafür nicht erkennen, hieß es.
Hauptunfallursachen waren insgesamt nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringer Sicherheitsabstand. Ebling geht zudem von einem «erheblichen Dunkelfeld» beim Thema Ablenkung als Unfallursache aus.
dpa
Bild: Bilanz 20025: Es gab weniger Unfälle, aber mehr Tote und Verletzte in Rheinland-Pfalz. | Thomas Frey/dpa
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