
Höhere Kosten: Hornbach Holding setzt sich vorsichtige Ziele
Geopolitische Entwicklungen und höhere Kosten belasten Hornbach. Die Dividende bleibt aber unverändert.
Bornheim (dpa) -
Der andauernde Kostendruck wird den Baumarkt- und Baustoffekonzern Hornbach Holding auch in den kommenden Monaten belasten. «Die Frühjahrssaison hat zwar bisher erfreulich gestartet, es ist jedoch damit zu rechnen, dass aktuelle geopolitische Entwicklungen negative Auswirkungen auf die Kostenentwicklung und die Nachfrage im Handel haben werden», sagte Unternehmenschef Albrecht Hornbach einer Mitteilung zufolge.
Den Umsatz für das seit Anfang März laufende neue Geschäftsjahr erwartet das Management auf oder leicht über dem Vorjahreswert von 6,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen bei der Vorlage der endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025/2026 (bis Ende Februar) in Bornheim mitteilte. Dabei helfen nicht zuletzt neu eröffnete Filialen. Gleichzeitig wird lediglich ein stabiles bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) avisiert verglichen mit den im vergangenen Jahr erzielten 264,7 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem Zuwachs gerechnet.
Hornbach hatte bereits vor knapp zwei Monaten vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Diese wurden nun bestätigt. Die Dividende will das Unternehmen mit 2,40 Euro je Aktie stabil halten.
dpa
Bild: Baumarktkette Hornbach: Negative Auswirkungen auf Nachfrage im Handel erwartet. (Archivbild) | Felix Hörhager/dpa
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