Mordprozess begonnen – Ehefrau mit 43 Stichen getötet?

 

Mordprozess begonnen – Ehefrau mit 43 Stichen getötet?

Der Angeklagte soll aus Eifersucht und Wut auf seine Ehefrau eingestochen haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von niedrigen Beweggründen.

Frankenthal (dpa/lrs) -

Aus Eifersucht und Wut soll er 43 Mal auf seine Ehefrau eingestochen haben, das Opfer starb an Blutverlust – nun steht der Mann vor dem Landgericht Frankenthal. Der Prozess habe wie geplant begonnen, teilte eine Justizsprecherin mit. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten aus Ludwigshafen vor, Anfang November 2025 seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung mit einem sogenannten Bowie-Messer getötet zu haben.

Die Anklage geht von niedrigen Beweggründen aus. Der 40-Jährige habe vermutet, seine Ehefrau habe eine Beziehung zu einem anderen Mann. Der Angeklagte soll selbst den Notruf gewählt haben. Er ist nicht vorbestraft und sitzt in Untersuchungshaft. Dem Gericht zufolge ist der Mann türkischer Staatsangehöriger. Für das Verfahren vor der 1. Großen Strafkammer als Schwurgericht sind zunächst Termine bis Ende Juli angesetzt.

dpa

Bild: Die Tat soll sich am 2. November 2025 in Ludwigshafen ereignet haben. (Archivbild) | Andreas Arnold/dpa

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Datum: 22.05.2026
Rubrik: Lokales
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