
Mainz gewinnt Landespokalfinale im Südwesten
Der Vorjahreszweite schafft die Revanche im Südwestpokal gegen Pirmasens. Er spielt nun wieder im DFB-Pokal
Weingarten (dpa/lrs) -
Der TSV Schott Mainz hat den Südwestpokal gewonnen und sich damit für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert. Umjubelter Spieler war der eingewechselte Etienne Portmann, der in der vierten Minute der Nachspielzeit für den 2:1 (1:1)- Siegtreffer gegen den Titelverteiger FK Pirmasens sorgte. Für die Mainzer, die sich damit für die 1:2-Vorjahresniederlage revanchierten, war es der insgesamt vierte Erfolg im Landespokal.
Zunächst hatte Jan Just (21. Minute) den Regionalligisten in Führung gebracht, doch Nico Wiltz (30.) glich mit einem Traumtor für den Oberligisten aus Pirmasens vor rund 1.700 Zuschauern in Weingarten aus. Portmann schlug dann in der Nachspielzeit zu.
Lucky Punch durch Mainz
In der umkämpften Partie schenkten sich beide Teams von Beginn an nichts. Das Spiel war geprägt von vielen Fouls. Tormöglichkeiten gab es wenige. Mainz ging durch Just im Nachschuss im Anschluss an eine Ecke in Führung. Wiltz konterte diese mit einem feinen Fernschuss und verpasste später noch die Führung, als er bei einem Freistoß nur den Querbalken traf. Ein weiteres Tor der Pirmasenser wurde wegen Abseits aberkannt.
Auch nach der Pause war lange spielerisch kein großer Unterschied zu sehen, auch wenn der Favorit aus Mainz, der nach einem Jahr Regionalliga direkt wieder abstieg, mehr Spielanteile hatte. Portmanns Treffer war daher verdient.
dpa
Bild: Der Sieger spielt in der 1. Runde des DFB-Pokals (Archivbild). | Tom Weller/dpa
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