Wegen Smartwatch-Telefonat: Wassermotorrad kentert im Rhein

 

Wegen Smartwatch-Telefonat: Wassermotorrad kentert im Rhein

Großeinsatz am Rhein: Fast 100 Retter suchen zwei Vermisste – doch das Duo taucht ganz woanders wieder auf. Was hinter dem Wassermotorrad-Unfall steckt.

St. Goar (dpa/lrs) -

Ein gekentertes Wassermotorrad hat im Mittelrhein bei Kestert eine aufwendige Suchaktion ausgelöst. Rund 100 Rettungskräfte suchten vergeblich nach dem Jet-Boot und den beiden Personen, die auf dem Gefährt unterwegs waren, wie die Wasserschutzpolizeistation St. Goar mitteilte. 

Vom Schiffsführer eines Fahrgastschiffes kam dann der Hinweis, dass ein Gütermotorschiff den Mann und die Frau aufgenommen habe - und das Wassermotorrad schleppe. Das Schiff und die beiden Geretteten wurden schließlich in Boppard angetroffen. Sie waren unverletzt.

Sie gaben an, sie hätten in Kestert das Wassermotorrad gestoppt, um mit der Smartwatch zu telefonieren. Dazu sei der Mann, der das Fahrzeug führte, aufgestanden. Das Wassermotorrad geriet demnach in Schieflage und kenterte. Nach einer kurzen notärztlichen Untersuchung konnten die beiden die Fahrt zur Loreley fortsetzen.

dpa

Bild: Ein Mann und eine Frau sind im Rhein mit dem Wassermotorrad gekentert (Symbolbild) | Stefan Sauer/dpa

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Datum: 23.05.2026
Rubrik: Lokales
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