Schweitzer: Kommunikation zu Lotto-Personalie war nicht gut

 

Schweitzer: Kommunikation zu Lotto-Personalie war nicht gut

Die neuen Koalitionspartner CDU und SPD hatten sich darauf verständigt, dass es bei Lotto Rheinland-Pfalz künftig zwei Chefs gibt. Nach Kritik wurde der Plan fallengelassen. Wie Schweitzer das sieht.

Mainz (dpa/lrs) -

Bei der von CDU und SPD ursprünglich angedachten Erweiterung der Führungsetage von Lotto Rheinland-Pfalz sind nach Ansicht von SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer Fehler in der Kommunikation gemacht worden. «Die Kommunikation dazu war nicht gut», sagte Schweitzer, der für die SPD die Koalitionsverhandlungen mit der CDU geleitet hatte, in Mainz. 

Es sei eine gemeinsame Position beider Koalitionspartner gewesen, künftig zwei Geschäftsführer für die Lottogesellschaft mit Sitz in Koblenz - und damit einen mehr als bislang - zu berufen, betonte Schweitzer. Dann sei der eine vorgesehene Geschäftsführer, der CDU-Mann Christian Baldauf, früher bekanntgeworden. So sei eine «kommunikative Unwucht» entstanden. 

Erst Tage später wurde bekannt, dass ein zweiter Geschäftsführerposten angedacht war, der an den früheren Landtagspräsidenten Hendrik Hering von der SPD gehen sollte. Nach heftiger Kritik an den Plänen entschied sich Hering, das Angebot nicht anzunehmen. 

Schweitzer habe Hering ausdrücklich für diesen Schritt gedankt, der die Diskussionen zu dem Thema beendet habe. CDU und SPD verständigten sich nun darauf, in Baldauf doch nur einen Lotto-Chef zu berufen, das soll am Donnerstag (28. Mai) durch den Aufsichtsrat geschehen.

dpa

Bild: Die Idee mit den zwei Lotto-Geschäftsführern kam von beiden Koalitionspartnern, sagt Schweitzer. (Archivbild) | Boris Roessler/dpa

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Datum: 27.05.2026
Rubrik: Lokales
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