
Fähre Kaub rechnet mit erneutem Stillstand
Die Fährgemeinschaft Kaub musste im Sommer wegen Niedrigwasser für zehn Tage pausieren. Der Geschäftsführer erwartet auch im Herbst eine weitere Zwangspause.
Kaub (dpa/lrs) -
Das Niedrigwasser im Rhein setzt auch der Fährgemeinschaft Kaub zu. Die Fähre musste in diesem Sommer für zehn Tage komplett stillliegen, sagte Geschäftsführer Andre Kimpel. Die finanziellen Einbußen darauf belaufen sich demnach auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Hinzu kämen weitere ausgefallene Einzelfahrten.
«Die trockene Herbstzeit steht uns noch bevor, ich rechne schon bald mit einer erneuten Liegephase», sagte Kimpel. Im Niedrigwasserjahr 2018 seien die Antriebe entsprechend umgerüstet worden, damit sie um bis zu 20 Zentimeter angehoben werden können. Seit dem 9. Juli werde diese Möglichkeit genutzt.
Der Abschnitt bei Kaub am Mittelrhein zwischen St. Goar und Mainz gilt als zentraler Engpass auf der wichtigen deutschen Wasserstraße. Hier waren die Pegelstände in diesem Jahr bereits einstellig. Zuvor lag der Tiefstwert im Jahr 2018 bei 25 Zentimetern.
dpa
Bild: Die Fähre musste in diesem Sommer für zehn Tage komplett stillliegen. (Archivbild) | Thomas Frey/dpa
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