
Schulen im Land bekommen Finanzsoftware für Klassengelder
Kein lästiges Einsammeln mehr von Eintrittsgeldern oder Fahrtkosten: Das soll künftig für alle mehr als 1.660 Schulen in Rheinland-Pfalz gelten: Nach dem «Klassengeld» kommt eine neue Finanzsoftware.
Mainz (dpa/lrs) -
Die rheinland-pfälzischen Schulen werden flächendeckend mit einer Finanzsoftware zur digitalen Verwaltung von Klassengeldern für Wandertage, Klassenfahrten oder Kopien ausgestattet. Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) kündigte nach dem Ende des Pilotprojekts «Klassengeld» eine europaweite Ausschreibung für die neue Finanzsoftware an. Angestrebt werde, den Schulen diese im kommenden Kalenderjahr zur Verfügung zu stellen.
Das Pilotprojekt war im November 2024 an mehr als 230 Schulen aller Schularten gestartet. «Die Rückmeldungen waren durchweg absolut positiv», berichtete Eiling-Hütig. Die Lehrkräfte schätzten die zeitliche und inhaltliche Entlastung, weil Zahlungsvorgänge einfach, sicher und soweit möglich automatisiert abgelaufen seien.
Kerngeschäft Unterricht statt Münzen und Scheine zählen
«Lehrkräfte bekommen mehr Zeit fürs Kerngeschäft: Sich um die Kinder und Jugendlichen zu kümmern, zu unterrichten, Kompetenzen zu vermitteln – statt Münzen und Scheine zu zählen», sagte die Bildungsministerin. Grundlage für die Einführung einer solchen Software ist das Schulgirokonto. Darauf aufbauend sei in der Pilotphase eine Finanzmanagementsoftware installiert und getestet worden.
dpa
Bild: Im kommenden Kalenderjahr soll die neue Finanzsoftware allen Schulen in Rheinland-Pfalz zur Verfügung stehen. (Archivbild) | Andreas Arnold/dpa
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