Lieberknecht schwärmt von Osnabrücks «Hexenkessel»

 

Lieberknecht schwärmt von Osnabrücks «Hexenkessel»

Vor der Partie beim Aufsteiger hat sich das Lazarett des 1. FC Kaiserslautern merklich gelichtet. Trainer Lieberknecht schwärmt im Vorfeld des Spiels vom Stadion des Gegners.

Kaiserslautern (dpa/lrs) -

Mit Respekt vor dem Gegner und der Stadion-Atmosphäre geht der 1. FC Kaiserslautern ins Zweitligaspiel beim VfL Osnabrück. «Das ist ein sehr guter Aufsteiger in einem kleinen, feinen Hexenkessel. Ich liebe die Bremer Brücke», sagte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Duell am Samstag (13.00 Uhr/Sky). Er selbst habe dort immer gerne gespielt, weil es Fußball pur sei und englische Verhältnisse herrschen würden. 

Zudem warnt er vor der Spielstärke und Leidenschaft der Gastgeber. «Osnabrück zeigt, dass der Aufstieg gerechtfertigt war, und bestätigt mit seinen Leistungen, dass es eine Zweitligamannschaft ist, die an jedem Spieltag ernst zu nehmen ist», sagte Lieberknecht. 

Lieberknecht kann fast aus dem Vollen schöpfen

Trotz der lobenden Worte dürfte der Tabellenvierte der 2. Fußball-Bundesliga favorisiert sein. «Wir haben viel dafür getan, dass wir dort stehen, wo wir jetzt stehen. Wenn man berücksichtigt, wie schwer unser Auftaktprogramm und auch der Oktober war, sollte man ein tolles Zwischenfazit ziehen», erklärte der 53-Jährige. Seine Mannschaft präsentiere sich gut, habe das Spielsystem verinnerlicht und bringe eine gewisse Stabilität mit. 

Vor der Partie in Osnabrück hat sich das Lazarett der Roten Teufel, vergangenes Wochenende fielen sechs Spieler verletzt oder krank aus, merklich gelichtet. In Paderborn muss Lieberknecht nur auf den gelbgesperrten Maxwell Gyamfi und auf Enis Kamga (Augenentzündung) verzichten.

dpa

Bild: Für Torsten Lieberknecht und den FCK sollen vor der Länderspielpause noch einmal drei Punkte her. (Archivbild) | Thomas Frey/dpa

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Datum: 05.11.2026
Rubrik: Lokales
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