Was planen Städte für ihre Weihnachtsbäume?

 

Was planen Städte für ihre Weihnachtsbäume?

Ob aus dem Stadtwald, einem privaten Garten oder als Spende: Die Weihnachtsbäume in Rheinland-Pfalz haben ganz unterschiedliche Herkunftsgeschichten. Was ist bekannt?

Koblenz/Kaiserslautern/Trier (dpa/lrs) -

In vielen Städten gehören große Weihnachtsbäume zur Adventszeit fest zum Stadtbild. Woher die Bäume kommen und was ihre Aufstellung kostet, ist dabei unterschiedlich. In Koblenz stammen viele Weihnachtsbäume aus dem städtischen Forst, in Trier wird für den größten Baum regelmäßig in privaten Gärten nach einem passenden Exemplar gesucht.

Der städtische Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen in Koblenz stellt in diesem Jahr 42 Weihnachtsbäume auf öffentlichen Flächen auf. Sie stammen allesamt aus den Weihnachtsbaumkulturen des städtischen Forstes und sind zwischen 2,50 und zwölf Meter groß. Die endgültigen Kosten stehen nach Angaben der Stadt noch nicht fest. Abgerechnet werde erst, wenn die Bäume wieder abgeholt seien. Zusätzlich kauft die Stadt 50 kleinere Weihnachtsbäume zweiter Wahl zur Dekoration des Weihnachtsmarktes in der Altstadt.

In Mainz wird in diesem Jahr erneut ein Weihnachtsbaum vor dem Staatstheater aufgestellt, hieß es von der Stadt. Die rund zwölf Meter hohe Nordmanntanne stammt wie schon in den vergangenen Jahren aus der Eifel. Sie soll am 18. November geliefert und aufgestellt werden. Die Dekoration des Baumes ist für den 23. November geplant.

Fast 400 Bäume in Speyer

In Speyer werden rund 380 Tannenbäume im Stadtgebiet aufgestellt, wie die Stadt mitteilte. Die Gesamtkosten dafür liegen demnach bei rund 27.000 Euro netto. Etwa drei Viertel davon werden durch Spenden und das Werbegeld der Schausteller des Weihnachts- und Neujahrsmarktes finanziert. Ein besonderer Blickfang ist der rund 18 Meter hohe Baum auf dem Domplatz. Er kostet einschließlich Transport und Aufbau rund 15.270 Euro netto. Finanziert wird er durch Spenden von Unternehmen sowie städtische Mittel. 

In Kaiserslautern wird der Weihnachtsbaum im Rathaus üblicherweise von der SPD gestiftet, wie die Stadt informiert. Der Baum in der Fußgängerzone stamme aus der Bürgerschaft und werde von der städtischen Stadtbildpflege aufgestellt.

Der große Weihnachtsbaum auf dem Platz vor der Porta Nigra in Trier kommt üblicherweise aus einem privaten Garten. Menschen können der Stadt Bäume anbieten, die ihnen zu groß geworden sind. Nach einer Begutachtung wird der Baum gefällt und zum Aufstellort transportiert. Die wesentlichen Arbeiten übernimmt das städtische Amt Stadtraum. Externe Transportkosten können hinzukommen und liegen laut Stadt in der Regel bei höchstens 2.000 Euro.

dpa

Bild: Kaum etwas deutet mehr auf Weihnachten hin als ein geschmückter Baum. (Archivbild) | Andreas Arnold/dpa

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Datum: 07.11.2026
Rubrik: Lokales
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