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Spatenstich für den neuen evm-Campus in Koblenz
KOBLENZ. An der Schützenstraße in Koblenz entsteht in den kommenden Jahren der neue evm-Campus als zentraler Standort der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm). Mit dem symbolischen ersten Spatenstich für ein neues Lager- und Bürogebäude fiel nun der Startschuss für die umfangreiche Entwicklung des Areals. Erster Schritt: Die Goldbeck Südwest GmbH errichtet im Auftrag der evm bis Ende dieses Jahres ein modernes Gebäude mit Zentrallager sowie Arbeitsplätzen für insgesamt 86 Mitarbeitende.
Der neue Campus als zentraler Unternehmensstandort
Bevor der Spatenstich erfolgte, erläuterte evm-Vorstand Mithun Basu, dass der evm-Campus an der Schützenstraße künftig der zentrale Standort für die gesamte Unternehmensgruppe sein wird. Den zweiten großen Standort an der Ludwig-Erhard-Straße wird die evm in diesem Zuge aufgeben. „Wir schaffen hier an der Schützenstraße moderne Büroarbeitsplätze, die den Ansprüchen der derzeitigen und künftigen Mitarbeitenden genügen und Zusammenarbeit fördern“, erklärte Basu. Für die zukünftigen Arbeitswelten hat eine interne Projektgruppe entsprechende Leitprinzipien entwickelt, die im Neubau abgebildet werden.
Fertigstellung noch 2026– Einzug Anfang 2027
Wie Marco Bayer, Niederlassungsleiter bei Goldbeck Südwest, betonte, wird das Gebäude bereits Ende des Jahres fertiggestellt. Anfang 2027 sollen das Team der Lagerwirtschaft sowie der Bereich Messservice der Energienetze Mittelrhein einziehen können. Basu ergänzte: „Die Teams profitieren von einem deutlichen Qualitätssprung: bessere Arbeitsbedingungen, mehr Transparenz und Effizienz sowie digitale Unterstützung in allen Prozessen.“ Der dreigeschossige Neubau umfasst knapp 3.000 Quadratmeter Fläche, davon rund 1.700 Quadratmeter für das neue Zentrallager.
Nachhaltige modulare Bauweise im „Lego-Prinzip“
Im vorangegangenen Vergabeverfahren hatte sich Goldbeck durchgesetzt. Das Unternehmen überzeugt nicht nur durch effiziente und schnelle Bauweise, sondern auch durch besondere Nachhaltigkeitsaspekte. Die modulare Bauweise mit in Deutschland vorgefertigten Elementen reduziere den CO₂-Ausstoß um etwa 40 Prozent gegenüber konventioneller Bauweise, so Bayer. Er erläuterte das Prinzip anschaulich: „Es ist das Lego-Prinzip: Die seriell gefertigten Module werden vor Ort zusammengesteckt.“
Weitere Entwicklungsschritte bis 2031
Der Neubau markiert den ersten Meilenstein der umfassenden Campus-Entwicklung. In einem nächsten Schritt soll das bestehende Lagergebäude grundlegend umgebaut werden. Anschließend entstehen neue Gebäude, die kleinere Bestandsgebäude sukzessive ersetzen. Als finaler und größter Bauabschnitt wird das bestehende Hochhaus vollständig entkernt und im Innern neu aufgebaut. Dort sollen künftig moderne Büroarbeitsplätze für einen Großteil der Belegschaft entstehen. Basu rechnet damit, dass der gesamte evm-Campus im Jahr 2031 fertiggestellt sein wird
Quelle | Foto: Energieversorgung Mittelrhein AG
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