
Schweitzer: «Bitterer Abend» für SPD in Baden-Württemberg
Die SPD schneidet in Baden-Württemberg schwach ab, doch der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz sieht keinen Grund zur Sorge für die Wahl in seinem Land in zwei Wochen. Welche Parallelen er zieht.
Mainz/Stuttgart (dpa) -
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) zeigt sich trotz der Verluste für die SPD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg zuversichtlich. Natürlich sei es «für die Kolleginnen und Kollegen in Baden-Württemberg ein bitterer Abend gewesen», sagte Schweitzer im Deutschlandfunk knapp zwei Wochen vor der Wahl in seinem Land. Das Ergebnis mache ihn aber «überhaupt nicht nervös». Der Wahlkampf fühle sich «wie eine Aufholjagd» an, in Rheinland-Pfalz sei seine Partei «richtig gut unterwegs. Die Zuversicht wächst, die Zustimmung wächst weiter».
Die Wahl im Nachbarland habe gezeigt, dass eine Aufholjagd, wenn es um die Frage gehe, wer das Land regiere, dann «auch die CDU nicht in den Vorteil bringt», so Schweitzer. «So ist es bei uns in Rheinland-Pfalz auch.» In Baden-Württemberg habe sich die Landtagswahl am Ende auf den Zweikampf zwischen CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel und Cem Özdemir von den Grünen fokussiert. «Und damit haben die Parteien, denen man nicht zutraut, dass sie in diesem Rennen eine Rolle spielen, einen schweren Stand gehabt», so Schweitzer. «Und auch das wird vergleichbar sein in Rheinland-Pfalz. Das heißt, mit unterschiedlichen Farben werden die gleichen Mechanismen bei uns wirken.»
Bei der Wahl in Baden-Württemberg kamen die Grünen nach vorläufigem Endergebnis auf 30,2 Prozent der Stimmen. Die CDU liegt mit 29,7 Prozent knapp dahinter. Die AfD wurde drittstärkste Kraft mit 18,8. Prozent. Die SPD verlor deutlich und schaffte es mit 5,5 Prozent nur knapp in den Landtag. FDP und Linke verpassten den Einzug ins Landesparlament.
dpa
Bild: Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) bleibt trotz der massiven Verluste für seine Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg zuversichtlich. (Foto Archiv) | Arne Dedert/dpa
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