
FCK in Kiel mit personellen Experimenten?
Am Freitag gastiert der 1. FC Kaiserslautern bei Erstliga-Absteiger Kiel. Die weiteste Auswärtsreise der Saison ist der Beginn von Spielen gegen Teams, die noch um den Ligaerhalt kämpfen.
Kaiserslautern (dpa/lrs) -
In den verbleibenden fünf Saisonspielen trifft der 1. FC Kaiserslautern nur noch auf Mannschaften, die noch gegen den Abstieg spielen. Den Auftakt macht am Freitag (18.30 Uhr/Sky) das Gastspiel bei Holstein Kiel. Dort wollen die Pfälzer den 1:0-Sieg bei Hertha BSC vom vergangenen Wochenende bestätigen.
«In Kiel wartet ein sehr intensiver Gegner auf uns. Wenn man sich die physischen Daten anschaut, steht Kiel für ein extrem lauf- und zweikampfintensives Spiel», warnte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht. «Man darf zudem nicht vergessen: Das ist ein Erstliga-Absteiger und der Tabellenplatz spiegelt nicht unbedingt deren Qualität wider. Das ist typisch für die zweite Liga.»
Lieberknecht: bittere Erinnerungen an Kiel
Der 52-Jährige hat zudem bittere Erinnerungen an Kiel, auch wenn dies einige Jahre her ist: Am 13. Mai 2018 verlor er mit Braunschweig trotz zweimaliger Führung bei einer Kieler B-Elf mit 2:6. Damit wurde am letzten Spieltag nicht nur der Abstieg der Eintracht, sondern auch seine Ära bei den Niedersachsen besiegelt.
Erkrankter Wekesser fehlt
In Kiel muss Kaiserslautern neben dem Langzeitverletzten Ivan Prtajin auf Erik Wekesser, der wegen eines grippalen Infekts ausfällt, und auf Nachwuchsspieler Erik Müller (individuelles Training) verzichten. Alle anderen Profis stehen dem Tabellensiebten zur Verfügung.
«Natürlich gibt es aktuell durch die personelle Situation Möglichkeiten, auch Dinge auszuprobieren, vielleicht mit Blick auf die Zukunft», sagte Lieberknecht. «Aber im Vordergrund steht immer, Spiele zu gewinnen. Das ist unsere Pflicht – und wir wollen auch in Kiel wieder erfolgreich sein, nicht zuletzt für unsere Fans.»
dpa
Bild: Warnt vor Holstein: Kaiserslautern Coach Torsten Lieberknecht. (Archivbild) | Andreas Gora/dpa
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