Im Saarland gab's im April die meiste Sonne

 

Im Saarland gab's im April die meiste Sonne

Sehr sonnig, sehr mild und sehr trocken: Das ist die Bilanz der Meteorologen über den April im Saarland. Zwei Werte sind bundesweit an der Spitze.

Offenbach/Saarbrücken (dpa/lrs) -

Im Saarland gab es im April so viel Sonne wie in keinem anderen Bundesland: 270 Sonnenstunden seien «eine außergewöhnliche Ausbeute», teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Dieser Wert liegt um 115 Stunden über dem langjährigen Mittelwert der Referenzperiode 1961 bis 1990 (155 Stunden).

Vor allem ab dem 21. April habe die Sonne von früh bis spät von einem tiefblauen Himmel geschienen, hieß es.

Auch bei der mittleren Temperatur landete das Saarland im Vergleich der Bundesländer auf dem ersten Platz. Mit ungewöhnlich milden 11,1 Grad Celsius wurde demnach das vieljährige Mittel (8,2 Grad) um fast drei Grad übertroffen, teilte der DWD mit.

Weit weg vom Soll war dagegen die Niederschlagsmenge: Im April fielen rund 20 Liter pro Quadratmeter. «Damit gehörte das Saarland zu den trockensten Regionen des Landes», teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Das langjährige Mittel habe bei 64 Litern pro Quadratmeter gelegen.

dpa

Bild: Das Saarland hat wettermäßig im April bundesweit zwei Spitzenwerte erreicht. (Symbolbild) | Sascha Ditscher/dpa

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Datum: 29.04.2026
Rubrik: Lokales
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