
Frau in Seniorenheim getötet - Ehemann tatverdächtig
Die Obduktion zeigt: Die 75-Jährige starb durch «massive Strangulation». Was bisher über den Ablauf der Tat bekannt ist.
Koblenz/Neuwied (dpa/lrs) -
Ein 80-Jähriger soll seine Ehefrau in einem Seniorenheim in Neuwied getötet haben. Es besteht der dringende Verdacht, dass der Mann die 75-Jährige auf der Toilette des Pflegezimmers erwürgt oder erdrosselt hat, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz mitteilte. Der Beschuldigte habe die Tat in einem Telefonat mit einer Ärztin zugegeben.
Nach den Ermittlungen hatte der Senior seine Ehefrau am 12. Juli in dem Heim besucht. Die Frau sei dort nach einer Krankenhausbehandlung vorübergehend untergebracht gewesen. Vor der Tat habe der Mann noch einen Spaziergang mit seiner im Rollstuhl sitzenden Frau unternommen, hieß es.
Die 75-Jährige war leblos auf der Toilette ihres Zimmers gefunden worden. Ihr Mann wurde noch am Tattag bei sich zu Hause festgenommen. Danach erging Haftbefehl wegen Totschlags. Die Obduktion ergab, dass die Frau infolge «massiver Strangulation» starb.
Der Beschuldigte habe sich gegenüber den Ermittlern noch nicht eingelassen, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Weitere Angaben zu den laufenden Ermittlungen seien nicht möglich.
dpa
Bild: In einem Pflegeheim in Neuwied wurde eine Seniorin getötet (Symbolbild) | Hauke-Christian Dittrich/dpa
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