
Hertha hofft auf Premiere in Saarbrücken
Hertha will seine Erfolgsserie in der zweiten Liga auch im DFB-Pokal fortsetzen. Allerdings gelang den Berlinern noch nie ein Sieg beim 1. FC Saarbrücken.
Berlin (dpa) -
Trainer Stefan Leitl warnt trotz des starken Saisonstarts vor der Aufgabe in der ersten Runde des DFB-Pokals. «Saarbrücken ist eine brutal schwere Aufgabe, wir spielen gegen einen gefühlten Zweitligisten», sagte der Coach vor der Auswärtspartie beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken am Samstag (15.30 Uhr/Sky und RTL). «Es ist ein 50:50-Spiel. Die Mannschaft, die weniger Fehler macht, wird in die nächste Runde einziehen.»
Wie Hertha ist auch Saarbrücken eine Klasse tiefer mit zwei Siegen in die neue Spielzeit gestartet und hat am ersten Spieltag mit einem 5:2-Sieg gegen Aufstiegsanwärter Rot-Weiss Essen nach 0:2-Rückstand ein Ausrufezeichen gesendet. «Wir gehen es an wie ein Zweitliga-Spiel», sagte Leitl. «Wir wissen aber auch, dass ein paar Schwächen bei Saarbrücken sind. Ich hoffe, dass wir die ausnutzen.»
Intensität gefordert
Der 48-Jährige fordert deshalb die Intensität, die seine neu formierte Mannschaft nach dem Abgang zahlreicher Spieler an den ersten beiden Spieltagen unter Beweis gestellt hat.
Und Leitl verweist auf die Runden der vergangenen Spielzeit: «Wir haben großartige Heimspiele gehabt. Das hat uns gepusht über die Saison hinweg. Es ist ein kurzer Wettbewerb, in dem man maximale Aufmerksamkeit erzielen kann.» Die Statistik spricht allerdings gegen die Berliner. In neun Gastspielen in der ersten und zweiten Liga kam Hertha zu gerade einmal drei Unentschieden, mit einem Sieg am Samstag würden die Berliner eine Premiere in Saarbrücken feiern.
dpa
Bild: Stefan Leitl warnt vor Pokalschreck Saarbrücken. (Archivbild) | Andreas Gora/dpa
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