Tödlicher Unfall an Bahnübergang: Warnsignal und Ampel aktiv

 

Tödlicher Unfall an Bahnübergang: Warnsignal und Ampel aktiv

Nach dem Unfall in Speyer prüfen Ermittler, ob der Jogger Warnsignale am Bahnübergang überhören konnte. Die Ermittlungen laufen noch.

Speyer (dpa/lrs) -

Nach dem tödlichen Zugunfall in Speyer sind neue Erkenntnisse veröffentlicht worden. Demnach habe der 37-Jährige am Mittwochmorgen beim Joggen einen unbeschrankten Bahnübergang überquert, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Frankenthal mit. «Das Herannahen des Güterzuges wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand durch eine rote Ampel und akustische Warnsignale am Bahnübergang und von dem Lokführer selbst angekündigt», hieß es in der Mitteilung.

Am Unfallort seien Kopfhörer sichergestellt worden. «Ob der Verstorbene diese zum Unfallzeitpunkt getragen hatte und er deshalb die Warnsignale nicht wahrgenommen hat, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen», hieß es.

Der 37-Jährige war am Mittwochmorgen gegen 8.30 Uhr an einem Bahnübergang in Speyer von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden. Er starb noch vor Ort.

dpa

Bild: Das Herannahen des Güterzuges wurde angekündigt. (Symbolbild) | Andreas Arnold/dpa

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Datum: 20.08.2026
Rubrik: Lokales
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