
Saarland erlebt große Wärme und Trockenheit im September
Das Saarland erlebte im September ungewöhnliche Wärme und Trockenheit. Laut DWD könnte der Monat zu den fünf sonnigsten seit 1951 zählen.
Offenbach/Saarbrücken (dpa/lrs) -
Das Saarland ist nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im September das wärmste Bundesland gewesen. Die Mitteltemperatur lag bei 17,4 Grad Celsius, wie der DWD in Offenbach mitteilte. Das waren 3,7 Grad mehr im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990 (13,7 Grad). Bundesweit lag die Mitteltemperatur im September bei 15,9 Grad.
Die bisher höchste Temperatur in dem Monat wurde am 7. September in Saarbrücken-Burbach mit 32,0 Grad gemessen. Besonders zum Monatsende hin wurde es außergewöhnlich spätsommerlich-warm.
Extrem wenig Regen
Auffällig war im September auch die extrem große Trockenheit im Saarland. Bis kurz vor Monatsende fielen nur drei Liter Niederschlag pro Quadratmeter - der langjährige Mittelwert liegt bei 70 Liter pro Quadratmeter. «Damit dürfte der September im Saarland einer der trockensten seit Messbeginn 1881 werden», erklärte der DWD.
Die Zahl der Sonnenstunden war sehr hoch: Rund 235 Stunden dürften nach Angaben des DWD zusammenkommen – und damit deutlich mehr als im langjährigen Mittel, das bei 158 Stunden liegt. Auch das ist fast rekordverdächtig, der September im Saarland ist damit voraussichtlich einer der fünf sonnigsten seit dem Jahr 1951.
dpa
Bild: Das Wetter im September war im Saarland teils extrem. (Symbolbild) | Harald Tittel/dpa
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