
Innenministerium stellt Verfassungsschutzbericht vor
Wer bedroht die freiheitlich demokratische Grundordnung im Saarland? Und wie viele Extremisten gelten als gewaltorientiert? Dazu werden Antworten aus dem Verfassungsschutzbericht 2025 erwartet.
Saarbrücken (dpa/lrs) -
Der saarländische Innenminister Reinhold Jost (SPD) und die Leiterin des Verfassungsschutzes, Natalie Grandjean, stellen heute Mittwoch (9.30 Uhr) in Saarbrücken das «Lagebild Verfassungsschutz 2025» vor.
Ein Schwerpunkt wird dabei vermutlich auch die Entwicklung beim Rechtsextremismus sein. Vor einem Jahr hatte der Minister gesagt, dass dieser «mit Abstand die größte Gefahr für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Land» bilde. Laut Bericht des Vorjahres hatte sich die Zahl der erkannten und vermuteten Rechtsextremisten im Saarland von etwa 340 im Jahr 2023 auf rund 370 Personen zum Jahresende 2024 erhöht. Zehn Prozent von ihnen stufte der Verfassungsschutz als gewaltorientiert ein. Ebenso wie bei den Reichsbürgern, deren Zahl seinerzeit von 220 auf rund 280 gestiegen war.
Laut damaligem Bericht ging im polizeilichen Sinne die größte Gefahr für die Sicherheit in Deutschland vom Islamismus aus. Mit 430 Personen war die Zahl der Anhänger im Saarland auf dem Vorjahresniveau geblieben.
dpa
Bild: Der saarländische Innenminister Reinhold Jost (SPD) stellt das Lagebild Verfassungsschutz 2025 vor. (Archivbild) | Oliver Dietze/dpa
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