
Lokales
Frost, Regen, Schäden: Schlagloch-Reparaturen in RLP
Das wechselhafte Winterwetter der vergangenen Wochen hat die Straßen in Rheinland-Pfalz stark beansprucht. Frost, Tauwetter und anhaltender Regen haben vielerorts zu neuen Schlaglöchern geführt oder bestehende Schäden vergrößert. Besonders betroffen sind Regionen wie der Hochwald und der Westerwald, wo die Straßenmeistereien derzeit verstärkt im Einsatz sind.
Die Straßenmeistereien kontrollieren regelmäßig Bundes-, Landes- und Kreisstraßen und bessern entstandene Schäden aus. Pro Kontrollfahrt werden dabei Strecken von 60 bis 80 Kilometern zurückgelegt. Je nach Wetterlage können innerhalb einer Tour zehn, bei ungünstigen Bedingungen auch bis zu 30 Schlaglöcher festgestellt werden.
Zusätzliche Belastungen entstanden in den schneereichen Winterwochen durch den Einsatz von Schneepflügen. Vor allem auf bereits vorgeschädigten Fahrbahnen kann das Räumen von Schnee weitere Schäden verursachen. Viele Straßen weisen zunächst nur Risse auf, aus denen sich bei Frost und eindringender Feuchtigkeit rasch größere Schlaglöcher entwickeln.
Die Reparaturen erfolgen derzeit überwiegend mit Kaltasphalt, der sich auch bei niedrigen Temperaturen verarbeiten lässt und schnell aushärtet. Dabei werden die beschädigten Stellen gereinigt, verfüllt, verdichtet und mit Sand abgestreut. Diese Arbeiten gelten jedoch als vorübergehende Maßnahmen. Größere Sanierungen sind in der Regel erst in den wärmeren Monaten möglich.
Auf besonders stark beschädigten Strecken werden Warnschilder aufgestellt, um Verkehrsteilnehmer auf Straßenschäden hinzuweisen. Vor allem viele Kreisstraßen gelten weiterhin als sanierungsbedürftig. Langfristig hoffen die zuständigen Stellen auf zusätzliche Investitionen, um den Zustand der Straßen nachhaltig zu verbessern.
Quelle: tagesschau | Foto: Symbolbild
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