Spitzentreffen mit der Wirtschaft wegen des Nahost-Kriegs?

 

Spitzentreffen mit der Wirtschaft wegen des Nahost-Kriegs?

Als die US-Zollpolitik das exportstarke Rheinland-Pfalz belastete, traf sich der Regierungschef mit Vertretern von Verbänden, Unternehmen und Gewerkschaften. Der Dialog könnte fortgesetzt werden.

Mainz (dpa/lrs) -

Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) sorgt sich wegen des Kriegs in Nahost um die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Unternehmen in Rheinland-Pfalz. Noch könne nicht abgeschätzt werden, wie sich die Situation entwickelt, sagte der Regierungschef in Mainz. Die Gas- und Ölpreise gingen jedoch bereits deutlich nach oben.

Er erwäge deshalb, Vertreter von Verbänden, Unternehmen und Gewerkschaften zu einem Spitzengespräch wegen der wirtschaftlichen Situation in die Staatskanzlei einzuladen, sagte der Ministerpräsident. Betroffene Branchen und Regionen könnten so in den Blick genommen und Interessen der Betriebe ermittelt und durch das Land adressiert werden. 

Spitzentreffen wegen US-Zollpolitik

Schweitzer hatte im vergangenen Frühjahr nach einer Verschärfung der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump die Wirtschaft zu einem Spitzengespräch eingeladen. Als exportstarkes Bundesland mit einem hohen Anteil an international vernetzten Unternehmen war Rheinland-Pfalz von den Maßnahmen und den damit verbundenen außenwirtschaftlichen Spannungen betroffen.

dpa

Bild: Rheinland-Pfalz ist ein exportstarkes Bundesland. (Archivbild) | Marcus Brandt/dpa

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Datum: 03.03.2026
Rubrik: Lokales
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