«Häppi»-Projekt in Hausarztpraxen wird ausgewertet

 

«Häppi»-Projekt in Hausarztpraxen wird ausgewertet

Immer mehr Hausärzte fehlen, Praxen sind überlastet. Ein Pilotprojekt mit dem vielversprechenden Namen «Häppi» soll das ändern. Ob das geklappt hat, soll eine Auswertung zeigen.

Mainz (dpa/lrs) -

Mit dem Pilotprojekt «Häppi» sollte die Arbeit der Hausarztpraxen in Rheinland-Pfalz verbessert werden – nun wird sich zeigen, ob das geklappt hat. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Rheinland-Pfalz stellt an diesem Mittwoch (11.15 Uhr) die Ergebnisse der Projektauswertung der Universitätskliniken Mainz und Heidelberg vor.

In sieben ausgewählten Praxen im ländlichen Raum wurde für sechs Monate getestet, wie mit neuen Teamstrukturen und dem Einsatz von digitalen Instrumenten die Arbeit besser verteilt und damit mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten geschaffen werden kann.

Neben dem Einsatz von Videosprechstunden, Online-Terminierung oder Messengerdiensten liegt ein Schwerpunkt auf dem Einsatz KI-basierter Telefonassistenz. «Häppi» (Hausärztliches Primärversorgungszentrum, Patientenversorgung Interprofessionell) wurde mit Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz und durch die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland mit insgesamt bis zu 280.000 Euro gefördert.

Zur Projektevaluierung werden auch Vertreter aus dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit und der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland erwartet.

dpa

Bild: Hausärztinnen und Hausärzte sollen von digitalen Helfern und Fachpersonal entlastet werden. (Archivbild) | Mona Wenisch/dpa

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Datum: 13.05.2026
Rubrik: Lokales
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