
Special Olympics haben Hitze im Blick
Golf am Morgen, Abkühlung am Spielfeldrand: Die Special Olympics reagieren flexibel auf die Hitzewelle. Warum Absagen trotzdem nicht ausgeschlossen sind.
Saarbrücken (dpa/lrs) -
Viel Trinkwasser, mehr schattige Plätze und Wettbewerbe früher am Morgen: Mit einem Paket an Maßnahmen unterstützten die Veranstalter der nationalen Sommerspiele der Special Olympics die Sportlerinnen und Sportler. «Wir haben die Wettersituation im Blick», sagte Sportdirektor Tom Hauthal der Deutschen Presse-Agentur.
Man sei dabei, an allen Outdoor-Sportstätten zusätzliche Schattenplätze zu schaffen, etwa mit Sonnenschirmen. Ergänzend frage man mancherorts bei lokalen Feuerwehren an, ob sie Wasser zum Abkühlen der Athletinnen und Athleten zur Verfügung stellen könnten. Es werde immer dazu aufgerufen: «Trinken, Sonnenschutz, Schatten, Abkühlen!»
An diesem Donnerstag werden im Saarland Temperaturen bis zu 35 Grad erwartet. Am Freitag könnte es bis zu 37 Grad heiß werden.
Verlegen oder Verschieben möglich
Es gebe auch die Option, Wettbewerbe zeitlich nach vorn zu verlegen, um nicht in diese heiße Nachmittagstemperatur zu kommen, sagte Hauthal. Dies sei bereits etwa beim Golf geschehen. Denkbar sei auch eine Verschiebung der Wettbewerbe von einem Nachmittag auf den nächsten Morgen.

Mehr als 4.000 Sportler waren am Start (Archivbild) | Laszlo Pinter/dpa
Absagen seien derzeit nicht geplant. Denn das sei aus der Perspektive der Sportler der schlimmste Fall. Aber: «Die Gesundheit steht auf jeden Fall an erster Stelle», sagte der Sportdirektor. Wenn Verschieben nicht geht, dann könnten auch einzelne Disziplinen abgesagt werden, sagte er.
Spiele enden am Samstag
Die nationalen Sommerspiele der Special Olympics für Menschen mit geistiger Behinderung sind am Montag gestartet. Mehr als 4.000 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland treten in 27 Sportarten an. Am Samstag enden die Spiele mit einer Abschlussfeier in Saarbrücken. Rund 100.000 Besucher wurden erwartet.
dpa
Bild: Abkühlung steht für die Sportler bereit (Symbolbild) | Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn
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