
BASF setzt angekündigten Verkauf von Wohnungen teilweise aus
Der Chemiekonzern möchte sich stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Deshalb will das Unternehmen Immobilien zu Geld machen - der Schritt ist nicht unumstritten.
Ludwigshafen (dpa) -
Der Chemiekonzern BASF setzt den angekündigten Verkauf für einen Teil von Werkswohnungen ihrer Tochtergesellschaft aus. «Wir sehen uns in der Verantwortung, wirtschaftlich nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Ein nicht wertsteigernder Verkauf ist daher keine Option für uns», teilte Helmut Winterling mit, der Präsident der Europäischen Verbundstandorte bei BASF. Die Voraussetzungen am Immobilien- und Kapitalmarkt hätten sich in den vergangenen Monaten maßgeblich verändert.
BASF hatte im Februar über den geplanten Verkauf informiert. Hintergrund ist die strategische Ausrichtung. BASF will sich mehr auf sein Kerngeschäft konzentrieren, um die Wettbewerbsfähigkeit und das Stammwerk zu stärken.
Ursprünglich handelte es sich um 1.100 Eigentumswohnungen, die an verschiedene einzelne Käufer verkauft werden sollen, sowie 3.300 Wohnungen, die als Paket inklusive Gebäude an einen Kaufinteressenten gehen sollen. Nun teilte BASF mit, der Verkauf des Pakets werde bis auf weiteres ausgesetzt, der Verkauf der Eigentumswohnungen aber fortgesetzt. Bei Gewerkschaften und Landespolitik war der geplante Wohnungsverkauf auf Kritik gestoßen.
dpa
Bild: BASF hatte im Februar über den geplanten Verkauf informiert. (Archivbild) | Uwe Anspach/dpa
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