
Niedrigwasser: Fähre Kaub stellt Betrieb vorübergehend ein
Wegen sinkender Pegelstände muss die Fähre in Kaub ihren Betrieb einstellen. Wie lange der Ausfall dauert, ist noch unklar. Was ein Blick auf die Pegelprognose vermuten lässt.
Kaub (dpa/lrs) -
Wegen des anhaltend niedrigen Wasserstands stellt die Fährgemeinschaft Kaub ihren Betrieb vorübergehend ein. Der Fährbetrieb werde an diesem Montag (10. August) mit Betriebsende um 20.00 Uhr eingestellt, teilte der Betreiber mit. Zunächst berichtete der SWR.
Besitzer einer gültigen Monats-, Halbjahres- oder Jahreskarte können während des Ausfalls nach Angaben des Betreibers kostenlos auf drei andere Fähren ausweichen. Dazu zählen die Verbindungen zwischen St. Goar und St. Goarshausen, Bingen und Rüdesheim sowie Ingelheim und Oestrich-Winkel.
Wann die Fähre in Kaub den Betrieb wieder aufnehmen kann, war zunächst offen. Der Betreiber will über die Wiederaufnahme informieren.
Mindestens einige Tage dürfte es noch dauern: Das fortschreitende Niedrigwasser in Rhein wird an den Pegelständen in Kaub stark deutlich. Vor der aktuellen Niedrigwasserphase lag der niedrigste gemessene Wert dort bei 25 Zentimeter am 22. Oktober 2018. Dieser Tiefstwert ist Geschichte: Nun sank der Wert bereits auf 16 Zentimeter. Der Prognose des WSV zufolge könnte der Wasserstand in den nächsten Tagen sogar erstmals einstellig werden.
dpa
Bild: Das Niedrigwasser schränkt die Schifffahrt stark ein. | Boris Roessler/dpa
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