Feuerwehr löscht Glutnester nach Wald- und Wiesenbrand

 

Feuerwehr löscht Glutnester nach Wald- und Wiesenbrand

Mehr als 50 Hektar standen im Landkreis Mayen-Koblenz in Flammen, nun rücken Feuerwehrleute mit viel Wasser Glutnestern zu Leibe. Was ein Sprecher zur aktuellen Lage sagt.

Langscheid (dpa/lrs) -

Nach dem großflächigen Wald- und Wiesenbrand im Landkreis Mayen-Koblenz will die Feuerwehr mit dem Ablöschen von Glutnestern ein Wiederaufflammen des Brandes verhindern. Derzeit werde immer wieder Wasser in das Einsatzgebiet bei Langscheid gebracht, der Boden werde feucht gehalten und Glut auseinandergezogen, sagte ein Landkreis-Sprecher. Dabei könne die Feuerwehr unter anderem auf Wasser aus dem Riedener Waldsee zurückgreifen. 

Am Vortag hatten auf 50 Hektar Wald- und Wiesenflächen in Brand gestanden. Insgesamt seien 21 Einsatzkräfte wegen Verletzungen behandelt worden, sagte der Sprecher. Die Bandbreite habe dabei «vom Pflaster bis zu schweren Verbrennungen» gereicht. Vier Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, ob sie die Klinik bereits wieder verlassen konnten, konnte der Sprecher nicht sagen. 

Hunderte Feuerwehrleute und zwei Hubschrauber hatten stundenlang gegen die Flammen gekämpft. Weil der Brand durch Winde immer wieder drehte, stand zwischenzeitlich auch eine Evakuierung der Ortschaften Langenfeld und Arft im Raum, wo zusammen rund 900 Menschen leben. Im etwas abgelegeneren Ortsteil Netterhöfe mussten 20 bis 25 Häuser evakuiert werden, die Bewohner konnten aber zwischenzeitlich wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Ob die Arbeiten tatsächlich im Laufe des Tages beendet werden können, wie es am Freitagabend hieß, ist nach Angaben des Landkreissprechers noch unklar. Dies werde die Einsatzleitung zu gegebener Zeit entscheiden.

dpa

Bild: Einsatzkräfte setzen die Arbeit im Brandgebiet fort. | Thomas Frey/dpa

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Datum: 15.08.2026
Rubrik: Lokales
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