Mehr Geld für 50.000 Beschäftigte im Saar-Handel

 

Mehr Geld für 50.000 Beschäftigte im Saar-Handel

Nach zwei Verhandlungsrunden steigen die Löhne im Saar-Handel – auch Auszubildende profitieren von höheren Vergütungen und einem neuen Mindestlohn.

Saarbrücken (dpa/lrs) -

Rund 50.000 Beschäftigte im saarländischen Einzel- und Versandhandel bekommen mehr Geld. Die Gewerkschaft ver.di und der Handelsverband Südwest einigten sich nach zwei Verhandlungsrunden auf einen Tarifabschluss, wie beide Seiten mitteilten. Die Entgelte steigen rückwirkend zum 1. Juli 2026 um drei Prozent und zum 1. April 2027 um weitere zwei Prozent. Der Tarifvertrag läuft 25 Monate.

Auch die Ausbildungsvergütungen werden schrittweise erhöht. Für Beschäftigte in den unteren Entgeltgruppen wird zudem ein tariflicher Mindestlohn festgelegt. 

Ver.di-Verhandlungsführerin Monika Di Silvestre sprach von «harten Verhandlungen in herausfordernden Zeiten». Der Abschluss bringe spürbare Entlastung für die Beschäftigten. Der Handelsverband verwies zugleich auf Konsumzurückhaltung, hohe Betriebskosten und wirtschaftliche Unsicherheit.

dpa

Bild: Es gibt einen Tarifabschluss für rund 50.000 Beschäftigte im Einzel- und Versandhandel im Saarland. (Symbolbild) | Oliver Dietze/dpa

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Datum: 07.10.2026
Rubrik: Lokales
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