
Prozess um getöteten Gerichtsvollzieher geht dem Ende zu
Bei einer Zwangsräumung wird ein Gerichtsvollzieher im Saarland erstochen. Der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter läuft. Steht das Urteil bevor?
Saarbrücken (dpa/lrs) -
Der Prozess um einen getöteten Gerichtsvollzieher vor dem Landgericht Saarbrücken ist auf der Zielgeraden angekommen. Heute (9.00 Uhr) soll die Gutachterin zur mutmaßlichen psychischen Erkrankung des Angeklagten gehört werden, teilte der Sprecher des Gerichts mit. Dann könnte es die Plädoyers geben: Die Verfahrensbeteiligten seien darauf vorbereitet.
Seit 20. Mai steht ein 42 Jahre alter Deutscher wegen Mordes vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, im November 2025 den 58 Jahre alten Gerichtsvollzieher im saarländischen Bexbach (Saarpfalz-Kreis) mit einem Jagdmesser erstochen zu haben, als dieser eine Zwangsräumung vollstrecken wollte.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte zum Tatzeitpunkt unter einer krankhaften Störung aus dem schizophrenen Formenkreis gelitten habe. Er ist vorläufig in einer forensisch-psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Vor Gericht hatte er erklären lassen, er habe aus Angst vor Obdachlosigkeit zugestochen.
dpa
Bild: Der Angeklagte hatte gesagt, er habe aus Angst vor Obdachlosigkeit zugestochen. (Archivbild) | Laszlo Pinter/dpa
Regionale Nachrichten, Reportagen und Portraits aus dem Mittelrhein-Gebiet.















































