Landeskriminalamt wirbt mit Computerspiel um Nachwuchs

 

Landeskriminalamt wirbt mit Computerspiel um Nachwuchs

Ein Computerspiel als Karrieresprungbrett? Das LKA Mainz lockt Gamer mit realen Fällen und Job-QR-Codes – und will so Nachwuchs gewinnen.

Mainz (dpa/lrs) -

Moderne Kriminaltechnik in einem Computerspiel ausprobieren und Fälle lösen. Das geht mit dem vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) und der Westerwälder Firma Binary Impact entwickelten «Forensics: Crime Scene Detective». «Das Computerspiel ist ein Simulator von Kriminaltechnik», sagte LKA-Chef Mario Germano bei der Vorstellung in Mainz. 

Es gehe um einen realistischen Einblick in die Arbeit der Ermittler an verschiedenen Tatorten. Damit sollen vor allem junge Menschen angesprochen werden, auch für die Nachwuchsgewinnung. Im LKA in Mainz arbeiteten rund 700 Menschen in 50 Berufsfeldern, sagte Germano. Plakate mit QR-Codes im Spiel führen auf eine Landingpage mit echten Stellenanzeigen.

Für PC und Spielkonsolen 

Das Spiel soll am 13. Juli auf dem Markt kommen, als digitaler Download für PC und für mehrere Spielkonsolen. Die Entwicklung habe insgesamt zwischen einer halben und einer Million Euro gekostet, sagte der Geschäftsführer von Binary Impact, Jens Wiechering. Der Bund habe das Spiel mit rund 200.000 Euro und das Land mit etwa 57.000 Euro gefördert. 

In dem Spiel gibt es den Angaben zufolge 10 bis 30 Fälle, die Spieldauer ist acht bis zehn Stunden. Der Preis soll zwischen 20 und 30 Euro liegen. Die Entwicklung habe etwa 18 Monate gedauert.

dpa

Bild: Das Computersimulationsspiel soll am 13. Juli auf den Markt kommen. | Sascha Ditscher/dpa

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Datum: 12.06.2026
Rubrik: Lokales
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