
Teuerung schwächt sich in Rheinland-Pfalz etwas ab
Die Energiepreise kletterten im Land weniger stark als zuletzt, bei Lebensmittelpreisen zeigten sich deutliche Unterschiede.
Bad Ems (dpa/lrs) -
Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich in Rheinland-Pfalz etwas abgeschwächt. Die Inflationsrate habe im Juni bei 2,4 Prozent gelegen, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte. Im Vormonat Mai waren es noch 2,7 Prozent gewesen. Ein Grund hierfür war ein gebremster Anstieg der Energiepreise: Sie kletterten im Juni auf Jahressicht um 3 Prozent, im April waren es noch plus 9,5 Prozent und im Mai plus 7,5 Prozent gewesen.
Es zeigten sich bei einzelnen Produkten deutliche Unterschiede: Feste Brennstoffe wie Kohlebriketts, Holzpellets oder Brennholz wurden im Juni um mehr als 16 Prozent teurer, die Gaspreise legten nur um 0,4 Prozent zu. Trotz der Entspannung auf dem Ölmarkt und trotz des Tankrabatts mussten für Kraftstoffe knapp 9 Prozent mehr ausgegeben werden.
Die Preise für Nahrungsmittel gingen um 1,3 Prozent nach oben. Gemüse verteuerte sich mit 5,6 Prozent überdurchschnittlich, bei Tomaten lag das Plus beispielsweise sogar bei knapp 15 Prozent. Deutlich günstiger wurde Butter, für sie musste mehr als ein Viertel weniger bezahlt werden als vor einem Jahr.
Gegenüber dem Vormonat Mai sank der Verbraucherpreisindex insgesamt laut der Behörde um 0,2 Prozent.
dpa
Bild: Die Inflationsrate für den Juni lag etwas unter der des Vormonats Mai. (Symbolfoto) | picture alliance / Henning Kaiser/dpa
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