BASF ist nach gutem Quartal optimistischer für 2026

 

BASF ist nach gutem Quartal optimistischer für 2026

Die Ludwigshafener legen beim Umsatz deutlich zu und weisen unterm Strich wieder einen deutlichen Gewinn aus. Ein Grund ist ein Verkauf.

Ludwigshafen (dpa/lrs) -

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF wird nach einem besser als erwarteten zweiten Quartal optimistischer für das Gesamtjahr. Für 2026 peilt BASF für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen nun 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro an, wie der Dax-Konzern überraschend mitteilte. Zuletzt hatte der Vorstand um Markus Kamieth eine Zielmarke von 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro im Visier - nach 6,6 Milliarden Euro im Vorjahr. 

Im zweiten Quartal betrug das operative Ergebnis nach vorläufigen Berechnungen 2,4 Milliarden Euro und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Im Vorjahreszeitraum hatte BASF hier 1,6 Milliarden Euro ausgewiesen. Der Umsatz legte im Quartal wegen höherer Preise und Mengen um 16 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro zu. 

Unter dem Strich blieb ein auf die Aktionäre entfallender Gewinn von 4,1 Milliarden Euro hängen, nach 79 Millionen Euro vor einem Jahr. Dabei profitierte BASF vor allem von dem milliardenschweren Verkauf des Lacke-Geschäfts an den US-Finanzinvestor Carlyle. Der Konzern will am 29. Juli seine vollständigen Zahlen und Details für das zweite Jahresviertel vorlegen.

dpa

Bild: Chemiekonzern BASF: Quartal besser als erwartet. (Archivbild) | Uwe Anspach/dpa

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Datum: 15.07.2026
Rubrik: Lokales
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