Erstochener Student in Trier - Rätsel um Motiv bleibt

 

Erstochener Student in Trier - Rätsel um Motiv bleibt

Mitte Juli ist ein 22 Jahre alter Student nahe der Uni erstochen worden. Der Tatverdächtige wurde gefasst. Der Fall beschäftigt die Ermittler weiter.

Trier (dpa/lrs) -

Zweieinhalb Monate nach der tödlichen Messerattacke auf einen Studenten in Trier laufen die Ermittlungen der Polizei noch. «Die Auswertungen dauern an», teilte die Staatsanwaltschaft Trier auf Anfrage mit. Bisher gebe es keine neuen wesentlichen Erkenntnisse. Wie lange die Ermittlungen noch dauerten, könne man nicht sagen.

Mitte Juli war ein 22 Jahre alter Student in der Nähe des Universitätsgeländes erstochen worden. Tatverdächtig ist ein 22 Jahre alter Afghane. Er soll aus unbekannten Gründen auf offener Straße mit einem Küchenmesser mindestens zweimal in den Oberkörper des Studenten gestochen haben. 

Der Beschuldigte hatte die Tat eingeräumt, sonst aber keine Angaben zur Sache gemacht. Er wurde einstweilig in einer geschlossenen forensischen Psychiatrie untergebracht. Den Ermittlungen zufolge leidet er an einer psychischen Erkrankung, wegen der er in jüngerer Vergangenheit in einer psychiatrischen Klinik in Behandlung war. 

Die Tat hatte über Trier hinaus große Bestürzung ausgelöst. Der Student kam aus Landstuhl im Kreis Kaiserslautern. Der mutmaßliche Täter und das Opfer kannten sich laut Polizei nicht.

dpa

Bild: Das Tötungsdelikt hatte große Bestürzung ausgelöst. (Archivbild) | Harald Tittel/dpa

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Datum: 30.09.2026
Rubrik: Lokales
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