
Erste Kompass-Klassen für Zuwandererkinder in Ludwigshafen
Ministerpräsident Schnieder kündigte in seiner Regierungserklärung Kompass-Klassen zum Deutschlernen für die Jahrgangsstufen fünf bis zehn an. Bildungsministerin Eiling-Hütig erläutert das Vorhaben.
Mainz (dpa/lrs) -
Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig will möglichst schon vom kommenden Schuljahr 26/27 an die ersten altersgemischten Kompass-Klassen für besseren Deutsch-Unterricht einführen - voraussichtlich in Ludwigshafen.
Das Konzept für Flüchtlings- und Zuwandererkinder in der Sekundarstufe I in den Klassen fünf bis zehn solle dann sukzessive ausgebaut werden, kündigte die CDU-Politikerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz an.
Die Kinder sollen in den sogenannten Kompass-Klassen sechs bis zwölf Wochen lang vor allem Deutschunterricht bekommen. Außerdem soll in diesen Klassen ihr schulischer Stand überprüft werden.
Die Deutschförderung endet nicht im Regelunterricht
Danach sollen die Kinder in Regelklassen wechseln. Auch anschließend werde neben dem normalen Unterricht die Deutschförderung weitergehen - wie intensiv, hänge davon ab, wie gut die Jungen und Mädchen dann Deutsch könnten.
Zugewanderte Kinder im Grundschulalter bekommen dagegen automatisch einen Platz in einer Regelschule und lernen dort Deutsch.
dpa
Bild: Die ersten Kompass-Klassen sind in Ludwigshafen geplant. | Helmut Fricke/dpa
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